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  laryngektomie
  Die Ursache einer Laryngektomie (Kehlkopfentfernung) ist fast immer eine Krebserkrankung des Kehlkopfes oder des tiefen Rachens.

Der Umfang der operativen Entfernung richtet sich nach Art, Lokalisation uns Ausdehnung des Tumors.
Bei bestimmten Krebserkrankungen des Kehlkopfes können Eingriffe meist organerhaltend durchgeführt werden. Bei diesen Operationen bleiben Teile des Organs sowie die Funktionen des Organs erhalten.

Bei einer Totaloperation sind dem Patienten nach der OP erst einmal alle Möglichkeiten genommen
sich verbal auszudrücken. Dies ist zurückzuführen auf das Entfernen des Kehlkopfes und somit der Stimmlippen. Der Ausatemstrom kann nicht mehr durch den Kehlkopf, dem Mund oder durch die
Nase zum Bilden der Laute gelenkt werden.

Bei diesem Eingriff werden Speise- und Luftwege getrennt. Die Luftröhre wird in eine Atemöffnung im
Hals nach außen verlegt und endet am unteren Hals in einem sogenannten Tracheostoma.
Das Atmen erfolgt jetzt nicht mehr über Mund und Nase, sondern allein durch diese Öffnung. Wichtige Funktionen der Nase, wie das Anfeuchten, Erwärmen und Filtern der Atemluft entfallen somit. Husten, Räuspern, Nase putzen und andere Funktionen sind als Folge der Verlegung der Luftröhre nicht möglich.

Aufgaben des Kehlkopfes:
Trennung der Speise- u. Luftröhre, somit kann die eingeatmete Luft in die Luftröhre und
aufgenommene Speisen in die Speiseröhre gelangen
Schutz der Lungen vor Fremdkörper
Erzeugung der Stimme

Möglichkeiten einer Ersatzstimme:
Der Elektrolarynx (batteriebetriebener Tongeber)
Die Ruktusstimme (auch Ösophagusstimme genannt)
Stimmfisteln (Ein Ventil wird zwischen Luft- und Speiseröhre eingebracht, sie ermöglichen Töne
und somit Sprache. Der Patient muss sich dabei das Tracheostoma zuhalten)

 
 
Symptome Kehlkopfkrebs:
   
Heiserkeit länger als 3 Wochen
    Chronischer Husten
    Schluckbeschwerden
    Störendes Fremdkörpergefühl
    Schmerzen im Halsbereich
    Atemprobleme