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  stottern
  Unter Stottern versteht man Störungen des Redeflusses durch Wiederholen von Lauten, Silben und
Wörtern und/oder durch Blockaden.

Pressendes Verharren in der Artikulationsstellung und auffällige Bewegungen der Mimik und
Körpermotorik können bei chronischem Stottern auftreten, ebenso emotionale Begleiterscheinungen
(Angst-, Wut-, Schamreaktionen) und sprachliches und/oder soziales Vermeidungsverhalten.

Art und Ausmaß des Stotterns sind situationsabhängig und können großen Schwankungen unterworfen
sein. Begleitsymptome resultieren häufig aus dem Versuch, die eigentlichen Stottersymptome zu überwinden uns sind erlernt.

 
 
Leitsymptome:
   
Unfreiwilliges Wiederholen von Teilwörtern, Silben oder Lauten
    Dehnungen von Lauten
    Blockierungen von Wörtern
     
Begleitsymptome:
   
Sprechangst
   
Minderwertigkeitsgefühle
Vermeidungsverhalten
Körpermitbewegungen
    Einschieben von Füllwörtern
     
Ursachen:
    Eindeutige Erklärungen gibt es bis zum heutigen Tage nicht. Man geht davon
aus, dass Stottern auf Grund verschiedener kombinierter Faktoren aus dem
körperlichen und seelischen Bereich und aus Umwelteinflüssen entsteht.
       
   
  entwicklungsstottern
  Damit wird eine Phase nicht flüssigen Sprechens während der Sprachentwicklung bezeichnet.
Solche altersgemäßen Sprechunflüssigkeiten treten im Alter zwischen 2 1/2 und 4 1/2 Jahren auf.
 
 
Symptome für Entwicklungsstottern:
   
Wiederholungen von Satzteilen, Wörtern, Silben (keine Laute!)
    Unterbrechungen des Redeflusses
    kein Behinderungsgefühl
    kein kontinuierliches Auftreten
     
 
  Nach ca. einem halben Jahr verlieren sich diese Unsicherheiten im Sprechablauf wieder. Sollten sich
nach dieser Zeit die Auffälligkeiten nicht verloren haben, so ist eine Vorstellung beim Logopäden wichtig. Dieser klärt ab, ob sich aus den anfänglich harmlosen Symptomen echtes Stottern entwickelt hat.
Sonst ist eine logopädische Therapie nicht erforderlich.